Am Mittwoch, 17. Mai 2023 fand im VIP-Raum der Rheinhalle Lustenau die Jahreshauptversammlung des EHC Lustenau statt. Neben den routinemäßigen Punkten informierte EHC Präsident Herbert Oberscheider über den Status der Rheinhalle Lustenau. Fazit: gemeinsam mit der Gemeinde Lustenau strebt der Verein eine optimale Lösung in dieser Angelegenheit an.
Um 19.15 Uhr eröffnete Präsident Herbert Oberscheider die Jahreshauptversammlung des Vereins. Nach der Begrüßung der Gäste, der Genehmigung des Protokolls sowie der Info über die neuen Vorstandsmitglieder Birgit Dietrich und Sigi Ramoser fasst er die Saison sportlich zusammen. In der Österreichischen Meisterschaft belegt der Verein den dritten Endrang. In der Alps Hockey League schied man im Viertelfinale gegen den späteren Vizemeister aus Cortina in fünf Partien aus.
Oberscheider wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Großteil der Lustenauer Mannschaft aus Eigenbauspielern besteht und sich diese in der Semi-Professionellen Alps Hockey League mit den besten Mannschaften, die teilweise über Profi-Status verfügen, jederzeit messen können. Head-Coach und Nachwuchsleiter Philipp Winzig lobte die Trainer im Nachwuchsbereich und präsentierte die Aktivitäten der Nachwuchstalente. Birgit Dietrich, Vertreterin der Wild Cats Lustenau, informierte über die tolle Saison aus Sicht der Damenriege.
Im finanziellen Bereich hatte der Verein ein Budget von knapp 1,3 Millionen Euro. Davon fließen knapp 300.000 Euro in die Förderung des Nachwuchses. Ein Großteil dieses Budgets wird vom Verein selbst gestemmt und durch Einnahmen aus dem Sponsoringbereich sowie Eintrittsgeldern aufgestellt. Einnahmen von 1.285.464 Euro stehen Ausgaben in Höhe von 1.294.816 Euro gegenüber, was ein knappes Minus von 9.352 Euro bedeutet.
Nach dem Antrag von Rechnungsprüfer Notar Heinz Egger auf Entlastung des Vorstandes und deren Genehmigung durch die Mitglieder informierte Herbert Oberscheider über den Status der Eishalle Lustenau. Fakt ist, dass die Rheinhalle Lustenau auf Grund statischer Probleme in dieser Art und Weise nur noch bis Oktober 2024 bespielbar sein wird. Diese Tatsache fordert nun schnelles Handeln aller involvierten Personen und Institutionen. Gemeinsam mit Sigi Ramoser präsentierte Herbert Oberscheider ein neues Projekt.
Im Mittelpunkt dabei steht eine Multifunktionshalle, die ein Aushängeschild für die gesamte Region darstellen wird. Gemeinsam mit der Gemeinde Lustenau und einem Konsortium an Personen mit viel Know How und Erfahrung in diesem Bereich, strebt Oberscheider eine rasche Lösung dieser Angelegenheit an. Die anwesenden Gemeindepolitiker Lustenaus begrüßten diesen Vorstoß von Oberscheider und stehen diesem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber. Oberscheiders Wunsch wäre es, dass die Gemeinde ein Grundstück in der Größe von rund 20.000 m² zur Verfügung stellt und der Verein ein Baurecht für 100 Jahre erhält. Ein Team mit hoher Fachkompetenz möchten für die Region ein Projekt bis zur Umsetzung Ehrenamtlich auf die Füße stellen. Es bedarf von allen Seiten Unterstützung für ein positives Gelingen.







































