Vor knapp 2.100 Zuschauern muss sich der EHC Lustenau im Rahmen der Halbfinalserie zur Österreichischen Meisterschaft in Zell am See mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem 2:2 Unentschieden und einer torlosen Verlängerung musste die Entscheidung im Penalty-Schießen fallen. Schlussendlich war es der 16 Penalty (!), der die Niederlage der Lustenauer besiegelte.
Mit einer mannschaftlich sehr geschlossenen Leistung verabschiedet sich der EHC Lustenau würdevoll vom Österreichischen Cup. Die Entscheidung für den Favoriten aus dem Pinzgau ließ jedoch lange auf sich warten, denn die Lustenauer starteten mit viel Ambitionen und einem ausgezeichneten Kampfgeist in die Partie. Dementsprechend durfte auch Lustenau in der ausverkauften Esihalle von Zell am See in der 4. Minute erstmals jubeln. EHC Eigenbauspieler Lucas Haberl konnte mit einem Flachschuss Zell Torhüter Max Zimmermann erstmals an diesem Abend bezwingen. Trotz mehrerer Möglichkeiten hielt Lustenau den Vorsprung und ging mit dieser knappen Führung in die erste Pause.

Eigenbauspieler Lucas Haberl erzielt den zwischenzeitlichen Führungstreffer für Lustenau
Zu Beginn des zweiten Drittels agierte Zell am See mit einem Mann mehr auf dem Eis und nutzte diese Situation bereits nach 47 Sekunden zum Ausgleichstreffer durch Fabio Artner. In den kommenden Minuten hatten beide Teams Möglichkeiten auf weitere Treffer. In der 27. Minute war es abermals Fabio Artner, der die Zeller Eishockeyfans mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum jubeln brachte. Doch Lustenau zeigte sich unbeeindruckt und erarbeitete sich zahlreiche Möglichkeiten. Nach Vorarbeit von Ville-Pekka Pietilä und Jesper Alassari nutzte Villi Kukkola in der 37. Minute eine Überzahl-Situation und erzielte den hochverdienten Ausgleich.
Im vermeintlich letzten Spielabschnitt drängten beide Teams auf die Entscheidung, -, doch sowohl Lustenaus Keeper Felix Nussbacher als auch sein Gegenüber Max Zimmermann konnten ihre Kasten sauber halten. Da auch in der Verlängerung keine Treffer erzielt wurden, musste das Pentalty-Schießen über den Aufstieg ins Finale entscheiden. Hier brachte erst der 16. Penalty die Eintscheidung und Zell am See hatte dabei das glücklichere Ende für sich. Lustenau verabschiedet sich somit mit einer glanzvollen Vorstellung aus dem Österreichischen Cup. Das nächste Ziel des Vereines ist nun die Zwischenrunde in der Alps Hockey League, bei der man sich für die Playoff Serie qualifizieren möchte. Ab sofort ist auch der vierte Finne im Bunde Jan Shikera spielberechtigt.
ÊK Zell am See : EHC Lustenau 3:2 (0:1 / 2:1 / 0:0 / 0:0 / 1:0) 16. Penalty entscheidet
Tore EK Zell am See: Fabio Artner (21. Min. / 27. Min.), Nicklas Huard (70. Min.)
Tore EHC Lustenau: Lucas Haberl (4. Min.), Villi Kukkola (37. Min.







































